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Das rote Höhenvieh
bei
Familie Reppel
Oststraße 8
Weidenhausen
Das rote Höhenvieh war bis zur Mitte dieses Jahrhunderts in fast allen Mittelgebirgsregionen Deutschlands die vorherrschende Rinderrasse. In den einzelnen Gebieten entwickelten sich verschiedene Schläge, z. B. im Vogelsberg, im Westerwald, im Harz und natürlich auch im Sauerland und in Siegen-Wittgenstein.

Das Rote Höhenvieh hatte sich im Laufe der Generationen an die kleinbäuerlichen Verhältnisse in den Mittelgebirgen in idealer Weise angepasst. Es war ausgesprochen genügsam, hervorragend als Arbeitsrind geeignet und lieferte fett- und eiweißreiche Milch, sowie besonders schmackhaftes, feinfaseriges Fleisch.

 

Mit Beginn der Mechanisierung setzte ein rasanter Strukturwandel bei den landwirtschaftlichen Betrieben ein, der sich auch auf die Viehhaltung auswirkte. Die Arbeitsleistung der Rinder wurde bedeutungslos, eine hohe Milchleistung wurde das wichtigste Zuchtziel. Innerhalb von kurzer Zeit wurde das alte Rote Höhenvieh durch andere Rassen verdrängt und galt praktisch als ausgestorben.

Buchstäblich im letzten Moment ist es dem Verein zur Förderung der Rotviehzucht in Westfalen e.V. gelungen, die letzte noch in Wittgenstein vorhandene kleine Herde des Roten Höhenviehs zu erwerben und vor der Auflösung und der Schlachtung zu bewahren.
Die Tiere sind nicht nur als genetische Reserve von Bedeutung, sondern stellen auch ein altes Kulturgut dar, das mit der Geschichte und Entwicklung des südwestfälischen Berglandes eng verbunden ist.
Das Rote Höhenvieh ist jedoch kein Museumstier, sondern eine Rasse, die unter den heutigen landwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wieder hochaktuell werden kann. In den Mittelgebirgen steigt der Anteil des Grünlandes, der für eine intensive Milchproduktion nicht mehr genutzt wird,
ständig an. Dabei handelt es sich teilweise um ökologisch wertvolle Flächen, für die sich eine extensive Weidennutzung geradezu anbietet.
Das Rote Höhenvieh ist in idealer Weise als Fleischrind und Mutterkuh in unserer Region geeignet. Es ist anspruchslos und hat eine zur Kälberaufzucht passende Milchleistung sowie eine Fleischqualität, die ausländischen Rassen gleichwertig bzw. überlegen ist.

 

 


Die vereinseigene Herde ist in vorbildlicher Weise bei der Familie Reppel in Bad
Berleburg Weidenhausen untergebracht. Besichtigungen sind mit Rücksprache der Familie Reppel möglch.

Kontaktaufnahme:
Gerhard Reppel
57319 Bad Berleburg Weidenhausen
Tel.: 02751/5855
E-Mail: GReppel@freenet.de

Mail an Gerhard Reppel

 

Auch auf dem Hof Reppel wird modernste Erntetechnik eingesetzt, damit die Tiere in den Wintermonaten gut versorgt sind.


Hier einen kleinen Einblick in die Technik. Bitte Klick auf das Bild

Und hier noch ein paar Links zum Thema Höhenvieh

Bundsesarbeitsgemeinschaft Rotes Höhenvieh

Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V.(GEH)



 

 

 

28 April, 2008

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